Der Weg des Hatha – Yoga

Neben der indischen Heilkunst Ayurveda und dem chinesischen Taoismus ist Yoga eine der ältesten Wissenschaften, die sich mit dem Menschen in seiner Gesamtheit beschäftigen. Der Yoga ist als Übungsweg seit mindestens 3500 Jahre überliefert, wahrscheinlich aber ist er wesentlich älter. Ob er nun 5000 Jahre ist, wie manche behaupten oder jünger, auf jeden Fall hat sich in den Traditionslinien des Yoga eine schier unvorstellbare Menge an Wissen darüber angesammelt, wie der Körper und Geist des Menschen strukturiert sind, welche Störungen entstehen, die uns Leid verursachen, und wie man dem am wirkungsvollsten und nachhaltig begegnen kann.

FÜHRE MICH VOM UNWAHREN ZUR WAHRHEIT. FÜHRE MICH VON DER DUNKELHEIT INS LICHT. FÜHRE MICH VON DEM, WAS TOD IST, ZU DEM, WAS LEBENDIG IST ! 

Anrufung aus der BRIHADARANYAKA-UPANISHAD,I.3,28

Der Schritt in die Yogapraxis 

Der Yoga konnte sich über so lange Zeit erhalten und wirkt auf uns so frisch und modern, weil er ein Übungssystem anbietet, das viele Probleme des modernen Menschen berücksichtigt. Es beschreibt Konkrete, für jeden nachvollziehbare Übungsschritte, mit denen wir ein Zustand, in dem wir uns nicht wohlfühlen, verbessern können.

Der Yoga will die Menschen in einen Zustand führen, der sie unabhängig, handlungsfähig und so frei wie möglich macht. Ein Anliegen, das nie an Aktualität eingebüßt hat. 

Yogatexte wie das Yoga – Sutra schildern in einfacher, klarer Sprache, warum unser Geist oft so unklar ist und unruhig ist und wie dadurch Leid in allen Lebensbereichen entsteht. Sie geben uns Anweisungen, wie wir unseren Geist trainieren können, stabiler, stiller und klarer zu werden, wie wir mit unseren Ängsten umgehen können und wie sich Leid vermeiden lässt.

Der etwas später entwickelte Hatha-Yoga bezieht auch den Körper mit ein und macht Vorschläge, wie man über den Körper und über den Atem auf den Geist einwirken kann. Hauptsächlich beschäftigt sich der Hatha-Yoga intensiv mit dem Fließen und Vermehren unserer Lebensenergie.

Gleichgültig, ob man jung, im mittleren oder fortgeschrittenen Alter ist, sogar wenn man krank oder schwach ist, jeder kann mit Yogapraxis beginnen.

Wie einst bereits erwähnt, hier noch einmal der positive Gewinn durch Yoga

    • Mehr Gesundheit und innere Ausgeglichenheit.
    • Mehr Beweglichkeit, Vitalität und Kraft.
    • Mehr Atemvolumen und Entwicklung eines langen Atems.
    • Geringere Anfälligkeit für Krankheiten.
    • Abbau von Verspannungen und Schmerzen.
    • Aufschub oder Vermeidung der üblichen Altersbeschwerden.
    • Lebensqualität und geistige Flexibilität bis ins hohe Alter.
    • Mehr innere Ruhe.
    • Geistige Klärung und Bewusstwerdung von schädigendem Verhalten.
    • Mehr Selbstbewusstsein, Sicherheit und Selbstvertrauen.
    • Ermutigung zu mehr Selbstverantwortung und Eigeninitiative.
    • Mehr Lebensfreude.
    • Mehr Wohlbefunden.
    • Mehr Energie.
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SHIRSHASANA

Der letzte Yoga-Kurs hatte es ganz schön in sich gehabt. Momentan läuft die Vorbereitung zur Ausführung des Kopfstandes. Hierfür bringt unsere Lehrerin einen Kopfstandhocker mit.

Stabile Kopfstandhaltung; der Körper ruht auf den Schultern. Nacken und Wirbelsäule werden entlastet.

Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit es hieran auszuprobieren. Ich selbst habe mich auch in diesen Hocker reingequetscht. Hätte das wohl mal fotografieren lassen müssen. Damals zu Schulzeiten war es eine Selbstverständlichkeit, heutzutage wo die Bewegung im Alltag und Berufsleben abhandengekommen ist, hat man ziemliche mühe die einst leichtesten Körperbewegungen durchzuführen.

Aber Vorsicht das ist kein Hilfsmittel für allein/unerfahrene Übende daheim, man kann großen Schaden nehmen. Ausnahme hier natürlich, wenn man erfahren ist mit Yoga!!! Man braucht viel Körperkraft und Körperspannung.

Um genügend Körperkraft zu erreichen, üben wir gewisse Bewegungsabläufe aus. Auch starten wir ein Warm-up und Dehnen im Vorfeld gewisse Körperregionen.

Eine gute Vorbereitung stellt hierfür der Delfin darr

Der Delfin ist eine wunderbare Übung, um nicht nur den gesamten Oberkörper zu stärken, sondern auch die Bauch- und Rückenmuskulatur zu kräftigen. Darüber hinaus formt diese Übung die Arme, öffnet die Schultern, verbessert die Beweglichkeit der Hüfte und dehnt die Rückseite der Beine. „Einfach“ und effizient!!!

Die Durchführung:

1. Vierfüßlerstand richte Dich aus: Knie unter den Hüftgelenken, Handgelenke unter den Schultergelenken.

2. Lege Deine Unterarme quer auf der Matte ab, Ellbogen bleiben schulterbreit. Stelle die Zehen auf.

03. Behalte die Ellbogen schulterbreit und schiebe die Unterarme nach vorne, verschränke die Finger. Dieses Dreieck bildet jetzt Deine Basis, halte es stark. Strecke beide kleinen Finger, damit sie nicht zu viel Druck bekommen.

04. Schiebe Deine Hüfte jetzt nach oben und hinten und strecke Deine Beine. Nur noch Deine Zehen/Fußballen und Unterarme sind jetzt auf der Matte. Wenn der Zug in der Rückseite der Beine zu stark ist, dann lass die Knie leicht gebeugt.

05. Schiebe Deinen Köper nun nach vorne. Versuche den Kopf über die Hände zu bringen.

06. Verspanne nicht im Nacken, lass Deinen Kiefer locker und behalte eine starke Mitte.

07. Je öfter Du den Delfin übst, desto eher wird es Dir möglich sein, Dich so weit nach vorne und unten zu schieben, dass Dein Kinn die Matte berührt.

08. Schiebe Dich wieder zurück nach hinten und oben.

09. Spüre in der Kindsposition für ein paar Augenblicke nach.

Wiederhole den Delfin mind. 5 mal und steigere Dich von mal zu mal. Wenn Du den Delfin 30 mal locker schaffst, bist Du bestens vorbereitet.

SHIRSHASANA – der Kopfstand

Wirkung

  • Entlastet den gesamten Blutkreislauf und das Herz durch die Umkehrung.
  • Entstaut die Beine und den Beckenboden von venösen Blut und Lymphe.
  • Erhöht den hydrostatischen Druck in den Venen des Kopfes, da die Wände dieser Gefäße dehnbar sind; dadurch kommt es anfangs zu einer Rötung des Gesichts.
  • Verbessert die Durchblutung des Kopfes, und zwar der Organe (etwa der Augen), der Schleimhäute und der Haut. Das Gehirn hingegen ist vor einer zu starken Durchblutung geschützt, da die arteriellen Gefäße im Kopf über ihre Muskulatur sehr schnell ihren Durchmesser regulieren.
  • Beruhigt den Geist, da Erregung und Nervosität abklingen.
  • Hilft bei Ein- und Durchschlafstörungen, vor allem wenn der Kopfstand direkt vor dem Schlafengehen geübt wird.
  • Stärkt das Selbstvertrauen und die Fähigkeit der Selbsteinschätzung.

Im heutigen Yoga-Kurs habe ich im freien stand auf der Matte den Kopfstand ausgeübt, o.k. die Yogalehrerin musste ein wenig an mit rumzerren, aber es lief gut!!! Aber ich habe eindeutig zu wenig Kraft, es kann nur besser werden!!!

Ich bin sehr stolz auf mich ; )

Yoga

Heute gibt es den letzten Teil der Übungsreihe. Ich bin vorhin wieder daheim gelandet und starte gleich zum Yoga-Kurs. Im Anschluss absolviere ich das heutige Workout. Ich habe ziemlichen Muskelkater, das wird mit der Umstellung sicher erst mal ein Dauerzustand sein, bis der Körper sich dann daran gewöhnt hat.

Vorwärtsbeuge

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Dehnt den Übergang Kreuzbein/Lendenwirbel und den ganzen unteren Rücken.
  • Dehnt intensiv die Rückseite der Beine, da die Muskulatur dort in der Regel sehr verkürzt ist, sollte man nur behutsam und mit viel Geduld dehnen.
  • Regt die Verdauung durch die vertiefte Bauchatmung an.

1-2 Minuten

Schiefe Ebene

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Kräftigt die gesamte Haltemuskulatur des Rumpfes, insbesondere die Muskeln, die den Schultergürtel stabilisieren.
  • Kräftigt die Arme.
  • Dehnt die Innenseite der Unterarme.
  • Regt den Kreislauf an.
  • Vertieft die Atmung
  • Stärkt Kraft und Durchhaltevermögen.

20-30 Sekunden

Bauchentspannungslage

© Yoga Vidya e.V.

6-10 Atemzüge

Kobra

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Kräftig die rumpfaufrichtende Muskulatur
  • Dehnt die ganze Vorderseite des Körpers.
  • Fördert die Beweglichkeit des Brustkorb.
  • Vertieft die Atmung.
  • Weitet den Herzraum
  • Regt die Verdauung an

2-3 mal 30 Sekunden

Heuschrecke

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Kräftigt die tiefe, rumpfaufrichtende Rückenmuskulatur
  • Kräftigt die Gesäßmuskulatur.
  • Kräftigt die Muskulatur der Beinrückseite.
  • Dehnt die Leisten.

1-3 mal

Katze

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Kräftigt Schulter, Arme und Bauch
  • Verhilft zu einem verfeinerten Körperbewusstsein
  • Flexibilisiert die Wirbelsäule
  • Kräftigt und dehnt die Rückenmuskulatur
  • Hilft bei Rückenproblemen

1-3 mal jede Seite

Stellung des Kindes

5-8 Atemzüge

Drehsitz

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Regt die Organe des Oberbauchs an und damit die Verdauung an
  • Vertieft die Atmung, vor allem in den Flanken
  • Vergrößert die Beweglichkeit des Brustkorbs, kräftigt die rumpfaufrichtende  Muskulatur.
  • Korrigiert seitliche Abweichungen der Wirbelsäule (Skoliose)
  • Dehnt die tiefe Gesäßmuskulatur (Vorbeugung gegen Ischiasbeschwerden)
  • Gleicht die Wahrnehmung der beiden Körperseiten aus.
  • Stärkt das gesamte Nervensystem
  • Entgiftet den gesamten Organismus

jede Seite 1-2 Minuten

Entspannen im Stehen

© Yoga Vidya e.V.

5-8 Atemzüge

stehende Vorwärtsbeuge

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Dehnt die gesamte Rückseite des Körpers.
  • Durch die leichte Umkehrhaltung fließt vermehrt Blut Richtung Kopf.
  • Angenehme Ruhe- und Entspannungshaltung
  • stärkt das gesamte Nervensystem

1 Minute

Dreieck

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Korrigiert Knick-Senk Füße durch Kräftigung der Muskeln, die die Längsgewölbe der Füße halten.
  • Kräftigt die Bein- und Hüftmuskulatur.
  • Dehnt die Muskeln an der Beinrückseite.
  • Dehnt und entlastet dadurch die untere Wirbelsäule.
  • Regt die Flankenatmung durch Dehnen der Flanken an.
  • Kräftigt Schulter- und Nackenmuskulatur.
  • Schult den Gleichgewichtssinn.
  • Regt Kreislauf und Stoffwechsel an.

Jede Seite 1 Minute

Das waren die letzten Asanas der Übungsreihe. Nach Durchführung der gesamten Yogastellungen kommt im Anschluss die Endentspannung.

Yoga

Die Zeit ist manchmal wirklich knapp. Arbeiten, ein Krankenbesuch, daheim schnell, bisschen etwas erledigen und schon ist die Zeit ran für den Yoga-Kurs.

Heute stelle ich euch einen weiteren Teil der Übungsreihe vor.

Stellung des Kindes 

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Dehnt die Rückseite des Körpers.
  • Entspannt die Rückenmuskeln und den Nacken.
  • Regt die Atmung an der hinteren Lungenbasis an.
  • Regt die Verdauung an. 
  • Verbessert Durchblutung der Organe des Kopfes.
  • Beruhigt das Nervensystem durch das Zurückziehen der Sinne.
  • Hilft innerlich abzuschalten und zu sich zu kommen.

5-8 Atemzüge

Der Hund 

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung 

  • Korrigiert einen Rundrücken, weil die Brustwirbelsäule gestreckt wird
  • Dehnt die Achselhöhlen 
  • Kräftigt Arme und Schultern 
  • Fördert Bauchatmung und verbessert die Atemkapazität, indem das Zwerchfell durch die auf ihm lastenden Bauchorgane angeregt wird 
  • entstaucht und entlastet die Lendenwirbelsäule 
  • Dehnt Rückseite der Beine 
  • Verbessert Wahrnehmung der Rückseite des Körpers 
  • Regeneriert und beruhigt, fördert abends das Einschlafen und erfrischt am Morgen 

30-60 Sekunden

Stellung des Kindes

(siehe oben)

5-8 Atemzüge

Schulterstand

© Yoga Vidya e.V.

oder halber Schulterstand

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • Regt die Atmung im Oberbauch an und damit die Verdauung und Ausscheidung
  • Behutsames und wiederholtes Üben hilft, Blutdruckschwankungen mit der Zeit auszugleichen

1-2 Minuten

Der Pflug 

© Yoga Vidya e.V.

oder

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • dehnt Rücken und Halswirbelsäule und hilft, Flexibilität zu bekommen und zu halten.
  • dehnt die Beinmuskeln
  • Die Schilddrüsenfunktion wird normalisiert, die Bauchorgane bekommen eine sanfte Massage.
  • Gedehnte Muskeln: Longissimus (Rückenstrecker), Trapezius (Kaputzenmuskel), Nackenmuskeln, Gluteus (Gesäßmuskeln), Bizeps (Oberschenkelbeuger), Gastrocnemius (Wadenmuskeln)
  • Harmonisiernd, ausgleichend
  • hilft, zur inneren Mitte zu kommen

10-60 Sekunden

Der Fisch

© Yoga Vidya e.V.

Wirkung

  • kräftigt die tiefe Halsmuskulatur
  • kräftigt und intensiviert die Durchblutung der Schultermuskulatur
  • Dehnt die Vorderseite des Rumpfes, insbesondere des Brustkorbes und vertieft dadurch die Atmung
  • Weitet den Herzraum

30-60 Sekunden ( halb solang wie Schulterstand)

Nächste Woche folgen die Nächsten Asanas, ich geh dann mal zeitig zu Bett.

.  .

Yoga Dienstag

Heute ist es endlich so weit, der Kurs geht weiter!!! Ich bin ziemlich müde und down, da ich Nachtdienst habe. Muss mich nach der ersten Nacht ziemlich aus dem Bett quälen! Ich habe leichten Muskelkater von gestern und die Wadenkrämpfe ärgern mich immer noch sehr, heute wird ja schön durch mobilisiert und ausgiebig gedehnt.

Heute werde ich euch ein paar Asanas vorstellen, die in meinem Übungsplan beinhaltet sind.

Die Asanas 

Es heißt, dass es so viele Asanas gibt, wie es Menschen gibt. So kann jeder die Haltung finden, die zu ihm passen, ihn stärken und unterstützen. Asanas sind für alle Menschen mit normaler Beweglichkeit durchführbar. Sie sprechen die Bereiche im Körper an, die aufgrund unserer Lebensweise besonders leicht aus dem Gleichgewicht geraten und sie sind so vielschichtig, dass man sie über Jahre hinweg immer wieder neu entdecken kann. Asanas sind „Werkzeuge“. Wenn wir sie achtsam „anwenden“, werden sie bewirken, dass wir uns wohler, gesünder und kräftiger fühlen, dass wir durchlässig werden für das Strömen der Lebensenergie und dass wir uns an unserem Körper erfreuen.

1.Die Totenhaltung

© Yoga Vidya e.V.

Regungslos und still auf dem Boden zu liegen, ist das totale Gegenteil von dem, was wir in der Regel den ganzen Tag über tun, wenn wir aufrecht sitzen, stehen, und bewegen und reden. In dieser Stellung geben wir den Körper und Geist die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen. In dieser Haltung geht es um völlige Einziehen der Sinne und um eine entspannte, aber dennoch konzentrierte Wahrnehmung der Vibrationen des Lebens im inneren Raum.

Diese Stellung 5-12 Atemzüge einnehmen

2. Bauchmuskelübung

© Yoga Vidya e.V.

Hände hinter dem Kopf falten, Fußsohlen flach auf dem Boden. Lendenwirbelsäule in den Boden stemmen. Brustkorb heben, dabei die Bauchmuskeln stark anspannen. Gesicht entspannt lassen. Halten so lange es geht. Dann langsam senken.

Mindestens 2-3 Mal für 10-20 Sekunden

3. Krokodilsdrehung

© Yoga Vidya e.V.

Drehübung: Linkes Knie beugen. Linken Fuß auf die Innenseite des rechten Knies legen. Rechte Hand auf linkes Knie legen. Nach links schauen. 5-8 Atemzüge lang halten. Seite wechseln.

10-20 Sekunden jede Seite

Das sind die ersten drei Stellungen der Übungsabfolge, heute ist meine Zeit leider etwas knapp bemessen. In den nächsten Wochen werde ich die weiteren Asanas vorstellen, bis wir die komplette Reihe zusammenhaben.

Yoga

Heute findet kein Yoga-Kurs statt, es sind momentan Ferien und somit hat auch der Kurs Ferien.

Ich bin immer noch etwas angeschlagen, habe Halsschmerzen, nehme fleißig Vitamine zu mir und natürlich Propolis, ich bin gespannt, ob ich tatsächlich noch die Kurve bekomme. Werde morgen dann entscheiden je nach Gesundheitszustand ob ich meine Challenge fortführe.

Werde heute daheim Yoga durchführen, den Übungsplan, den wir auch in der Yoga-Stunde absolvieren.

Ich setze mir die Stunde wie folgt zusammen

1. Entspannung, Pranayama und Vorübungen

  • Der Anfang macht eine geführte Entspannungsübung von 5-10 Min, dafür verwende ich eine App oder über YouTube eine Traumreise.
  • Gefolgt von der Durchführung der wechselseitigen Nasenatmung, laut Übungsplan sollen 5-10 Runden durchgeführt werden. Ich führe es aber einen kompletten Song durch, damit ich mich ganz auf die Atmung konzentrieren kann.
  • Dann wird der Oberkörper mobilisiert und der Nacken und Schulter gedehnt

2. Der Sonnengruß 

  • 6-12 Runden führe ich durch, es dürfen aber natürlich noch mehr geübt werden

3. Asanas – Yogastellungen 

  • Zwischenentspannung ( flach auf den Boden legen 5-12 Atemzüge
  • Bauchmuskel-Übung 10- 20 mal ( sit-ups)
  • Krokodilsdrehung 10-20 Sek. ide Seite
  • Stellung des Kindes 5-8 Atemzüge
  • Hund 30-60 Sekunden
  • Stellung des Kindes 5-8 Atemzüge
  • Schulterstand 1-2 Minuten
  • Pfug 10-60 Sekunden
  • Fisch 30-60 Sekunden
  • Vorwärtsbeuge  1-2 Min
  • Schiefe Ebene 20-30 Sekunden
  • Bauchentspannungslage 6-10 Atemzüge
  • Kobra 2-3 mal 30 Sekunden oder 30-60 Sekunden
  • Heuschrecke 1-3 mal
  • Katze 1-3 mal pro Seite
  • Stellung des Kindes  5-8 Atemzüge
  • Drehsitz jede Seite 1-2 Minuten
  • Entspannung im stehen 5-8 Atemzüge
  • Stehende Vorwärtsbeuge 1 Minute
  • Dreieck jede Seite 1 Minute

© Yoga Vidya e.V.

4.Tiefenentspannung

  • Hier kommt wieder eine geführte Entspannung, wie zu beginn

So sieht manchmal meine Yoga-Stunde aus, heute ist die Zeit leider etwas knapp,darum werde ich nächste Woche die Asanas dann genau vorstellen.

Yoga Dienstag

Das letzte Workout vom Sonntag,“Hammer“ war ordentlich anstrengend. Ich konnte es alles planmäßig absolvieren, nur die Wiederholungszahlen fielen für mich zu gering aus! Muskelkater habe ich keinen, was ich jedoch stark erwartet hatte.Habe ich etwas falsch gemacht? Ich bin eigentlich sehr gewissenhaft.

Am Montag war Ruhetag angesagt. Die Tagesaufgabe lautete: Bring Geschmack in dein Getränk! Es wurden verschiedene Vorschläge gebracht, wie man Wasser und Tee aufpeppen kann. Zum Beispiel mit Ingwer, Minze oder Kardamomkapseln zu verwenden. Letzteres kenne ich überhaupt nicht, da muss ich mich beim nächsten Einkauf mal auf die Suche danach begeben. Im Sommer habe ich keine Schwierigkeiten ausreichend zu trinken, da sind es gut 4-5 Liter. Jetzt in den Wintermonaten sieht es sehr schlecht aus, erst wenn ich durstig werde, fällt mir es ein. Es heißt ja, wenn man durstig ist, dann fehlt dem Körper bereits Flüssigkeit. Darum setze ich mir immer eine Kanne direkt vor die Nase, mit dem Ziel sie in gewisser Zeit zu leeren. Momentan funktioniert auch das relativ schlecht, ich muss da wirklich mehr darauf achten mindestens 3-4 Liter zu trinken.

Heute ist zweiter Regenerationstag infolge, auf dem Plan steht heute ein Spaziergang oder Mobily- Workout. Dieses beinhaltet das Warm-up und Cool-down in Kombination miteinander. Ich werde aber heute ein Yoga- Workout durchführen. Da ich heute Spätdienst habe, kann ich leider nicht an meinem Kurs teilnehmen. Darum wird zu Hause fein geübt, und zwar Yoga für den Morgen. Das beinhaltet viele anregende Asanas und den Sonnengruß, damit ich frisch in den Tag starten kann.

Der Sonnengruß – SURYA NAMASKAR 

Der Sonnengruß ist der bekannteste Bewegungsablauf des Hatha-Yoga. Es gibt viele Varianten, die sich in der Abfolge und der Intensität unterscheiden. Obwohl oft vermutet wird, der Sonnengruß sei sehr alt, ist er in der heute geübten langen Form erst im 20. Jahrhundert entwickelt worden. Kürzere Formen, die aus Grußhaltungen und Verbeugungen bestehen, sind jedoch seit Jahrtausenden in fast allen Kulturen bekannt, in denen die Sonne und das Feuer verehrt wurden.

 

Wirkung:

  • Dehnt intensiv die Vorder- und Rückseite des Körpers
  • Mobilisiert fast alle Gelenke, vorallem die Wirbel-, Hüft- und Schultergelenke
  • Kräftigt alle stabilisierenden Muskeln 
  • Regt Atmung, Kreislauf und Verdauung an 
  • wirkt allgemein belebend 

Der Sonnengruß besteht aus zwölf Standhaltungen, Vor- und Rückbeugen. Er beginnt und endet immer im Stand. Jede Bewegung jede Haltung wird in Verbindung mit dem Atem geübt, sodass man sich im Ablauf des Wechsels zwischen Öffnen und Schließens dem pulsierenden Atems bewusst wird.Üblicherweise werden zwölf (oder mehr) hintereinander geübt.

Plan Änderung

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mein Ausflug ins Erzgebirge wurde aufgrund der Witterungsbedingungen gestrichen, ich Plane das ganze mal in drei Wochen erneut. Am Sonntag erwischte mich eine Migräne, hatte ich zum Glück schon lange nicht mehr. So wurde aus dem Wourkout nichts und habe ein Regenerationstag eingelegt und Montag dann das Workout durchgeführt. Wechsel sollen laut Buch aber nur ausnahmen sein !

Der Muskelkater ist jetzt da und zwar ziemlich heftig, hätte ich nur nicht immer so getönt. Aber es heisst ja “ Ohne Fleiß kein Preis“ !

Heute ist Regenerationstag und Yoga angesagt, ich hoffe ich kann mich ausreichend bewegen.

Heute wieder ein kleiner Auszug über Yoga

Der Atem begleitet uns das ganze Leben, durch all unsere Stimmungslagen. Wenn wir tief berührt oder traurig sind, weinen wir. Vor Schreck oder Anspannung bleibt der Atem weg oder wir atmen flach. Kommt die Erleichterung, so seufzen wir. Lachen drückt Fröhlichkeit aus,bei der wir stoßweise ausatmen.

Auf der körperlichen Ebene sorgt die Atmung für Sauerstoffaufnahme und der Abgabe von verbrauchter Luft. Unsere Lungen haben daher eine entscheidende Reinigungsfunktion. Das merken wir insbesondere durch Husten und Niesen bei Erkältungskrankheiten…

Der Atem drückt nicht nur unsere momentane Befindlichkeit aus, wir können mit ihm direkt Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen. Und da kommt Pranayama ins Spiel.

Was ist Pranayama, wie hilft es mir?

Pranayama nennen sich die Atemübungen im Yoga. Du lernst damit besser zu atmen, wodurch du deinen Körper und Geist belebst. Dein Körper nimmt mehrSauerstoff auf und unterstützt die Ausscheidung über die Lungen. Pranayama entspannt und eignet sich hervorragend bei der Stressbewältigung. Du entscheidest, möchtest du dich lieber aktivieren oder beruhigen? Mit den Yoga Atemübungen liegt es in deiner Hand. Doch Pranayama kann noch mehr – du bekommst Zugang zu deiner Lebensenergie. Denn übersetzt bedeutet Pranayama „Kontrolle der Lebensenergie“.

Klingt geheimnisvoller als es ist und kann von allen Menschen geübt werden. Selbst Kranke, die keine Yogaübungen machen können, profitieren von Atemübungen.

Die Wechselatmung, auch Anuloma Viloma genannt, beruhigt deine Emotionen und baut Stress ab. Bereite dich mit ihr auf deine Meditation, deine Yoga Übungen oder einfach auf deinen Alltag vor.

Wirkungen von Anuloma Viloma (Wechselatmung):

Körperlich: Wechselatmung hilft, die Lungenkapazität zu erhöhen und die Atmung unter Kontrolle zu bringen. Gerade die Perioden des Atem-Anhaltens sind ein gutes Training für Herz und Kreislauf. Anuloma Viloma hilft, die Nasendurchgänge zu öffnen. Wechselatmung ist vorzüglich gegen Allergien, Heuschnupfen und Asthma und wirkt vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten. Anuloma Viloma wirkt harmonisierend auf alle Körpersysteme.
Energetisch: Nadi Shodhana heißt “Reinigung der Nadis”. Alle 72000 Nadis werden geöffnet, so das Prana, die Lebensenergie, besser fließen kann. Insbesondere Ida, Pingala und Sushumna werden geöffnet, Sonnen- und Mondenergie in Ida und Pingala harmonisiert. Durch die Öffnung der Sushumna kann das Prana in die höheren Chakras fließen. Durch Konzentration kann man das Prana hinschicken, wo man es haben möchte.
Geistig: Wechselatmung fördert die Konzentrationsfähigkeit und bereitet den Geist auf die Meditation vor. Wechselatmung hilft, zur inneren Ruhe und Kraft zu finden. Emotionelle Ungleichgewichte werden umgewandelt in das ruhige Gefühl der Stärke und Kraft. Die Wirkungen von Kapalabhati sind schneller spürbar, die der Wechselatmung halten länger an.

hier könnt ihr gleich das ganze ausprobieren

für Anfänger

für Geübte

Viel Spaß

Yoga Day

Heute habe ich ausgiebig ausgeschlafen bzw. vorgeschlafen, da ich heute ja in den Nachtdienst gehe. Noch etwas Hausarbeit erledigt, während der Krankheitsphase ist viel liegengeblieben.

Dienstag ist immer Yoga Day, da findet der Kurs statt , denn ich zum sechsten mal infolge besuche. Ich bin damals nach meinem Schlaganfall zum Yoga gekommen. Viele wirkten auf mich ein, das ich meinen Lebenswandel überdenken sollte und vom Wesen her wesentlich ruhiger werden soll, als ich zuvor gewesen sei.

Aber wie stellt man denn so etwas an bitte ???

Gut dachte ich das war schon ein klarer Schuss vors Bug.

Ein großes Warnzeichen!!

Es musste also Entspannung her und so entschied ich mich an einem Yoga Kurs teilzunehmen. Am Anfang war das gar nicht mein Fall, alle waren so spirituell !! Was sie untereinander austauschten, konnte ich nicht nachvollziehen auch hatte ich so meine Schwierigkeiten, einfach ruhig in einer Position zu verweilen.

Wo bin ich hier nur gelandet ?? Was soll das ganze ??

Ich war nach der ersten Stunde etwas enttäuscht, hatte mir etwas anderes vorgestellt. Habe mir dann überlegt, wie das alles für mich weitergeht. Da ich aber keine weiteren Möglichkeiten sah, entschloss ich mich dem ganzen eine Chance zu geben. Mit der Zeit wurde es besser. Ich konnte ruhe zulassen, ich konnte die Stunde genießen und fühlte mich wohler und ausgeglichener. Nachdem ersten Kurs, entschied ich mich für weitere Kursteilnahmen zum Wohle meiner Gesundheit.

Man gewinnt mit der Zeit soviel an Positiven

Mehr Gesundheit und innere Ausgeglichenheit. Mehr Beweglichkeit, Vitalität und Kraft. Mehr Atemvolumen und Entwicklung eines langen Atems. Geringere Anfälligkeit für Krankheiten. Abbau von Verspannungen und Schmerzen. Mehr innere Ruhe. Mehr geistige Flexibilität. Mehr Selbstbewusstsein, Sicherheit und Selbstvertrauen. Mehr Lebensfreude. Mehr Wohlbefinden. Mehr Energie.

Es gibt ja eine Vielzahl von Yoga – Stilen

Acro – Yoga : Kombination aus Yoga und Akrobatik

Anusara – Yoga : beschäftigt sich mit dem spirituellen

Ashtanga / Vinyasa -Yoga / Vinyasa – Flow : für Kondition

Anti Gravity / Aerial – Yoga : für geübte, die ihre Praxis gern schwerelos hängend in Tüchern vertiefen wollen

Bikram -Yoga :  für sehr sportliche , die Hitze vertragen

Forest -Yoga: für geübte, die Kraft in Rücken und Bauch verbessern wollen

Hormon – Yoga : für Frauen die Selbstheilung, den Medikamenten vorziehen

Integrales / Sivananda – Yoga :  Selbsterfahrung und Meditation steht im Mittelpunkt

Iyengar – Yoga : kraftvoll, körperorientiert für Menschen mit ernsthaften Körperlichen Problemen und Verletzungen

Jivamukti -Yoga : spirituelle und körperlich Förderung , Musik steht im Mittelpunkt

Kundalini – Yoga : intensive Körper- und Atemübungen, Lehre des Mantrasingens

Kriya – Yoga :  Körper- und Atemübungen, vor allem Meditation und geistige Schulung

Power Yoga / Yoga-Pilates / Yogilates : für Kondition, Muskeln und Kraft

Vini – Yoga : sehr therapeutisch ausgerichtet , für Menschen mit gesundheitlichen Problemen

Hatha – Yoga: für Einsteiger die Yoga von Grund auf richtig lernen wollen

Es gibt so viele verschiedene Stile, auch trägt jeder Lehrer seine eigene Handschrift. Man sollte meiner Meinung nach verschiedene Kurse und Lehrer wählen, um für sich das optimale zu finden. Auch sollten Anfänger zu beginn an einen Kurs teilnehmen und nicht eigenständig mit CDs und anderen Lehrmitteln üben. Man bekommt wirklich soviel aufgezeigt und das wichtigste korrekte Haltungen beherrschen.

Vielleicht kann ich jeden Dienstag zum Yoga Day einen kleinen Ausschnitt über Yoga hier einbringen.

Eine schöne Zeit Euch