Fahrradtypen und Trainingspartnerin

Heute war es soweit, die erste Einheit mit meiner Trainingspartnerin. Wir hatten uns vorab ausgemacht Vormittags eine kleine Radtour zu starten.

Ich hatte gestern und heute Spätdienst, also hieß es für mich zeitig aufzustehen oh je. Normalerweise bin ich nach einem Spätdienst recht lange wach, da ich meist erst gegen 22.30 Uhr daheim bin, komme ich meistens nicht vor 2.00 Uhr zu Bett. Aber ich wollte ja fit sein, darum bin ich gestern dann früh ins Bett, konnte aber nicht einschlafen. Heute Morgen klingelte dann 8.00 Uhr der Wecker, das ist nicht meine Zeit!!! Aber es nützt ja nichts, dementsprechend habe ich mittlerweile 9.00 Uhr, als sie mich abholte immer noch recht gequält aus der Wäsche geschaut. Ich wurde dann mit den Worten begrüßt: „Du siehst ja begeistert aus!!“. Hmmm ich bin halt absolut kein Morgenmensch und brauche meine Anlaufzeit, wäre ich allein gewesen, hätte ich mich womöglich erst mal 2 Stunden auf die Terrasse gesetzt und 5 Tassen Kaffee getrunken!!

Wir sind dann zu unserer Radtour gestartet, es wurde eine kleine Runde, da sie später noch Termine hatte. Wir waren ca 45 Min unterwegs und sind ca 14 km gefahren.

Sie ist ganz fit muss ich sagen, was mir zugutekommt, so wird man angespornt. Man will sich ja keine Blöße geben, dass man es nicht schaffen würde.

Was ein kleines Manko bei der Sache ist, sie hat ein Trekkingrad und ich ein Mountainbike, sie kommt schon schneller voran als ich. Was zum einen daran liegt, dass sie somit schmalere Reifen hat als ich und deshalb weniger abrieb auf der Straße, aber das sehe ich mal als höheren Trainingsanreiz für mich.

Ich ärgere mich schon über mich das Ich mir damals ein Mountainbike gekauft habe, das ist aber nicht zu ändern. Im Vorfeld hat man sich keine Informationen eingeholt und wurde dann vom Händler beraten und dieser Fahrradtyp angeraten, weil mein Freund unbedingt ein Mountainbike haben wollte, meinte der Händler, das man die gleichen Typen haben sollte, da ansonsten der eine den anderen davon fährt.

Fahrradtypen

Citybike:

Dieses Rad ist für Leute geeignet, die überwiegend kürzere Strecken fahren.

Wartungsarme Technik wie Nabendynamo, LED-Rücklicht und Nabenschaltung mit drei bis 14 Gängen sind Standard. Viele Modelle haben einen tief heruntergezogenen Rahmen, der das Aufsitzen erleichtert und eine Rücktrittbremse.

Trekkingrad:

Ist das zweitbeliebeste Rad nach dem Cityrad

Trekkingräder wurden ursprünglich für lange Touren auf asphaltierten und unbefestigten Wegen entwickelt. Typisch sind ein stabiler Aluminiumrahmen, Kettenschaltung und 28-Zoll-Räder. Die Vielseitigkeit von Trekkingrädern schätzen Vielfahrer, Reisende und Berufspendler gleichermaßen.

Hollandrad:

Ein Tourenklassiker aus den Niederlanden,ist durch seine bequeme, aufrechte Sitzposition, einen breiten Sattel und einfache Technik unverkennbar.

Mountainbike:

Mit dicken Stollenreifen machen Mountainbikes optisch einiges her. Sie sind aber in erster Linie Geländesportgeräte und nur bedingt alltagstauglich.

Rennrad:

Extrem schmale Reifen auf 28-Zoll-Felgen, eine gedrungene Sitzposition und Zubehör, das ausschließlich der Fortbewegung dient. Rennräder sind reine Sporträder. Vom Alltagseinsatz raten die Experten ab: Schlaglöcher oder Bordsteine können den empfindlichen Felgen leicht zusetzen und den Fahrer zu Fall bringen.

Faltrad:

Geeignet für Pendler, die das Rad von einem Paket in ein Rad verwandeln können. Diese Leichtgewichte bieten durch ihre Gangschaltung und gute Übersetzung auch guten Komfort für mittlere Strecken.

Pedelec:

Der Begriff schließt sämtliche Räder mit elektrischem Zusatzantrieb ein. Inzwischen sind fast alle Radtypen auch als Pedelec erhältlich vom Cityrad bis hin zum Mountainbike. Gemeinsamer Nenner ist ein Batteriemotor, der sich beim Treten zuschaltet und den Fahrer bis Tempo 25 unterstützt. Pedelecs sind zulassungsfrei.

Man sollte sich im Vorfeld der Anschaffung wirklich Gedanken machen, in welchem Umfang und Rahmen man das Fahrrad nutzen möchte. Auch eine gute Beratung von einem Händler und die Probefahrt sind unabdingbar. Von einem zu günstigen Rad sollte man Abstand nehmen, man möchte ja lange Freude am Rad fahren haben.

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